Seniorengold

Eine Komposition aus Senioren und Gold und irgendwas zwischen Musikantenstadl und Mailänder Scala.

Felix bedeutet eigentlich ›vom Glück begünstigt‹. Uneigentlich trifft es auf ihn gar nicht zu. Deshalb braucht er einen Neuanfang nach dem Neuanfang und auch Amy kann ihn nicht davon abbringen, die Domstadt nach kürzester Zeit wieder zu verlassen. Das ungewollte, aber notwendige Ziel der Reise: Ein Job in einem Seniorenheim – »Op däm Land«, würde der Kölner sagen.

›Der noch immer nicht vom Glück Begünstigte‹ muss sich fortan mit teilweise pubertierenden Individuen auseinandersetzen, die gebrechliche Senioren mimen, aber in Wirklichkeit forever young sind und ihn nicht nur im Tischtennis vernichtend schlagen, sondern ihm auch nervige Tipps in Sachen Frauen und anderen Lebensweisheiten geben.

Felix, der Glückliche, wird zu seinem Glück gezwungen. Ob er will oder nicht. Und Amy sowie die Laune der Göttin Fortuna, spielen dabei keine unwichtigen Rollen.

Wenn Seniorengold ein Musikinstrument wäre, dann wäre es irgendetwas zwischen Grammophon und Vuvuzela.